Private Krankenversicherung

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Was ist eine private Krankenversicherung?

Im Vergleich zu der gesetzlichen Krankenversicherung ist die private Krankenversicherung kein Zwei von der Sozialversicherung und daher handelt es sich um eine Versicherung auf der freiwilligen Basis. Für die private Krankenversicherung sind die Leistungen generell frei wählbar. Die Basistarife sind bezüglich dem Beitragsniveau und dem Versicherungsschutz etwa der gesetzlichen Krankenversicherung angepasst. Es gibt jedoch auch einige Grundtarife, welche bereits einige Leistungserweiterungen bieten. Mit dazu gehören die Kostenübernahme von den Behandlungen durch Heilpraktiker, Die Vereinbarung von dem Krankentagegeld, die Unterbringung im Krankenhaus bei Ein- oder Zweibettzimmern, die Behandlung durch frei wählbare Chefärzte und vieles mehr. Eine gewisse Beitragsflexibilität gibt es durch die Tarife mit Eigenanteilen oder Selbstbehalten. Im Durchschnitt liegen die Beiträge zur privaten Krankenversicherung höher wie bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Im Vergleich zu dem Kassenpatienten gibt es als Privatpatient zum Teil deutliche Vorteile im stationären und ambulanten Bereich. Durch die PKV sind die Behandlungen meist umfangreicher und auch die Medizinversorgung ist besser. Zu unterscheiden sind immer die Zusatztarife und die Volltarife. Die Wahl von der Krankenversicherung steht den Versicherten frei. Wer die private Krankenversicherung wünscht, der muss jedoch immer gewisse Voraussetzungen erfüllen.

Für wen ist diese sinnvoll? Für wen absolut wichtig?

Für die Versicherten übernehmen die gesetzlichen Krankenversicherungen immer weniger Leistungen. Viele Menschen überlegen daher, ob sich der Wechsel in die PKV lohnt. Nicht für jeden Personenkreis ist dieser Schritt allerdings lohnenswert. Der Eintritt in die PKV wurde im Jahr 2011 erleichtert, doch nicht für jeden ist der Wechsel möglich. Wichtig ist, dass die Interessenten über ein jährliches Mindesteinkommen verfügen. Im Jahr 2015 lag diese Summe noch bei 54.900 Euro Bruttoeinkommen. Bei niedrigem Beitrittsalter kann einiges an Geld gespart werden, wenn gewechselt wird. Verglichen mit der Gesetzlichen Krankenversicherung erfolgt die Berechnung von monatlichen Kosten nicht nach dem Einkommen. Oft gibt es daher bessere Leistungen für weniger Geld. Selbstständige und Beamte können verglichen zu Angestellten ohne das Mindesteinkommen zu der PKV beitreten. Die Beamten erhalten vom Staat oft noch einen finanziellen Zuschuss. Dies gilt für Länder- und Bundesbeamte und es gibt festgelegte Regelungen über die bezuschusste Höhe. Für Beamte werden oft durch Versicherungen spezielle Tarife angeboten und so lohnt sich der Eintritt. Auch Selbstständige haben die Wahl, ob sie sich gesetzlich oder privat versichern möchten. In die Private Krankenversicherung können auch Personen eintreten, welche freiberuflich tätig sind. In die PKV können auch Studenten wechseln und hier gibt es bei den Versicherungen meist besondere Tarife. Der Wechsel zur PKW lohnt sich besonders, wenn man ausreichend Einkommen hat und jung ist. Genau überlegen sollten sich den Wechsel die Familien mit mehr als 2 Kindern. Dies gerade dann, wenn nur ein Einkommen vorhanden ist. Alle Familienmitglieder müssen für die Private Krankenversicherung schließlich einzeln versichert werden. Die Selbstständigen und Angestellten sollten sich gut überlegen, ob die Kosten langfristig übernommen werden können. Umso höher das Eintrittsalter ist, umso höher sind die monatlichen Kosten.

PKV Private Krankenversicherung Vergleich es hier:

Versicherung sofort gültig? Zeitliche Beschränkungen?

Wer in die private Krankenversicherung wechselt, der hat sich meist für den individuellen Versicherungsschutz entschieden. Eine Mindestvertragslaufzeit ist meist bei den Versicherungsbedingungen festgelegt und sie muss erfüllt sein, bevor ein Wechsel dann möglich ist. Durch die Mindestvertragslaufzeit wird bestimmt, wie lange man bei der Krankenversicherung bleiben muss, bevor eine fristgerechte oder ordentliche Kündigung ausgesprochen werden kann. Werden die Beiträge erhöht oder es gibt sonstige Änderungen, dann kann die Krankenversicherung immer gekündigt werden. Oft liegt die Mindestvertragslaufzeit bei nur einem Jahr und andere Versicherungen haben auch zwei Jahre. Wird in die private Krankenversicherung gewechselt, dann sollte bei der alten Versicherung die Kündigungsfrist beachtet werden. Auch wichtig ist natürlich immer der Versicherungsbeginn von einem neuen Tarif. Die Regel besagt, dass zu dem Jahresende mit der Frist von 3 Monaten gekündigt werden kann. Werden von dem Krankenversicherer die Beiträge erhöht, dann ist der sofortige Wechsel möglich. Am besten wird erst dann gekündigt, wenn der Wechsel von dem neuen Versicherer bestätigt wurde. Der Beginn von der neuen Versicherung kann so terminiert werden, dass nicht die doppelten Beiträge bezahlt werden. Jeder sollte sich am besten vor dem Wechsel in die Private Krankenversicherung über Wartezeiten und Kündigungsfristen informieren.

Welche Kosten übernimmt die Versicherung?

Bei der privaten Krankenversicherung ist der Versicherungsschutz meist deutlich umfassender, wie der Schutz von der gesetzlichen Krankenversicherung. Es wird deutlich mehr erstattet und es werden zudem im Krankenhaus höherwertigere Behandlungen geboten sowie bessere Medikamente verschrieben. Die Private Krankenversicherung übernimmt daher teurere Medikamente und aufwendigere Behandlungsmethoden. Zudem werden Heilpraktikerleistungen, Röntgenleistungen, Heil- und Hilfsmittel und Arznei- und Verbandmittel übernommen. Es gibt durch die PKW die freie Arztwahl und den Arztwechsel und es gibt allgemein ärztliche Beratungen und Untersuchungen. Zu der stationären Behandlung gehören Kuren, Krankentransporte, die freie Krankenhauswahl, die Unterbringung in dem Ein- oder Zweibettzimmer, die Behandlung durch den Chefarzt und natürlich auch Operationen sowie sonstige ärztliche Leistungen. Das Krankenhaustagegeld ist dabei optional. Auch mit zu der privaten Krankenversicherung gehören zahnärztliche Leistungen und so für Zahnersatz, die Zahnbehandlung und die kieferorthopädischen Maßnahmen. Zu dem Zahnersatz gehören Laborleistungen, Materialleistungen, Füllungen, Kronen und Implantate. Zu der Zahnbehandlung gehören konservierende und prophylaktische Leistungen. Generell gibt es verschiedene Tarife für die Leistungsarten und sie unterscheiden sich bei der Höhe der Selbstbeteiligung und bei der Erstattungshöhe. Es gibt auch bei Nicht-Inanspruchnahme Kostenrückerstattungen und spezielle Tarife für die Naturheilverfahren.

Laufzeiten? Wie lang ist Vertrag? Gibt es eine Laufzeit?

Die Zeitspanne, in welcher der Versicherungsvertrag Gültigkeit hat, wird als Laufzeit bezeichnet. Abhängig von dem individuellen Versicherungsbedarf können die Laufzeiten der Verträge angepasst werden. Für die private Krankenversicherung werden die Verträge nach Tarifen in den meisten Fällen mit der laufenden Beitragszahlung auf unbestimmte Zeit abgeschlossen. Es gibt jedoch einige Versicherungsgesellschaften, wo es auch eine Mindestlaufzeit gibt. Es gibt die unternehmensspezifische Mindestvertragsdauer bei der privaten Krankenversicherung von ein bis drei Versicherungsjahren. Für die gesamte Vertragsdauer ist bei der privaten Krankenversicherung das gleichbleibende Leistungsniveau garantiert. Wurden Leistungen vereinbart, dann bleiben diese bestehen. Die Leistungen können jedoch auf Wunsch auch geändert werden. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung ist dies anders, denn hier gab es erhebliche Einschränkungen. Die private Krankenversicherung hat für die gesamte Vertragsdauer das gleichbleibende Leistungsniveau.

Informationen zur Privaten Krankenversicherung

Worauf sollte man bei der Auswahl diverser Anbieter achten?

Jeder braucht eine Krankenversicherung, egal ob gesetzlich oder privat. Die private Krankenversicherung ist von den individuellen Eigenschaften der Kunden abhängig. Es handelt sich daher um den Gesundheitszustand bei Vertragsbeginn und um das Alter. Wichtig bei den verschiedenen Anbietern ist, dass die vereinbarten Leistungen preisbestimmend sind und sie können verschieden sein. Zwischen Tarifen innerhalb der Unternehmen und zwischen den Anbietern gibt es große Preisunterschiede. Der Wechsel sollte immer gut überlegt sein, denn die Rückkehr in die gesetzliche Krankenkasse ist schwierig und ab einem gewissen Alter fast unmöglich. Wird ein geeignetes Angebot gesucht, dann muss immer darauf geachtet werden, dass im Vertrag auch die wichtigen Leistungen enthalten sind. Wichtig ist, dass alle Familienmitglieder extra zahlen und dies kann unter Umständen teuer werden. Auch Vorerkrankungen können gegen den Wechsel sprechen, denn hier gibt es zum Teil Ausschlüsse und hohe Zuschläge. Bei jeder privaten Krankenversicherung gibt es viel Papierkram. Medikamente, Therapien und Arztrechnungen werden selbst bezahlt und dann der Versicherung wegen der Erstattung eingereicht. Keiner sollte sich für Billigtarife entscheiden, denn hier gibt es oft gefährliche Leistungslücken. Jeder kann den Selbstbehalt erhöhen, doch oft kann dieser dann nicht mehr abgesenkt werden.

Fazit/Zusammenfassung

Jeder Beamte, Freiberufler und Selbstständige ist in der privaten Krankenversicherung versicherbar und die Angestellten dann, wenn sie über 57.600 Euro Jahres-Bruttoeinkommen verfügen. Die PKV kann für viele günstiger sein, denn der Gesundheitsschutz ist besser wie bei der gesetzlichen Krankenkasse. Wichtig ist, dass die einzelnen Anbieter und Tarife oft deutliche Unterschiede aufweisen. Wer wirklich alle Vorteile nutzen möchte, der sollte einen Vergleich durchführen. Gerade die umfangreichen Leistungsvorteile machen die PKW so interessant. Die gesetzlich Versicherten haben immer Leistungskürzungen und die privat Versicherten haben umfangreichere und individuelle Leistungspakete. Überall gibt es mehr Leistungen und dies bei dem Krankentagegeld, beim Zahnarzt, im Krankenhaus und bei der ambulanten Behandlung.