festgeld

Festgeld

Alles was Sie über Festgeld wissen sollten

Was ist Festgeld?

Festgeld wird sehr gerne auch als Zeitgeld oder Termingeld bezeichnet und es handelt sich für überlegte Sparer um eine Anlageform. Der Geldbetrag wird über den mittelfristigen Zeitraum dabei zu dem festen Zinssatz angelegt. Jeder wird daher mit hohen Zinsen belohnt, wenn man über den gewissen Zeitraum auf einen direkten Zugriff auf das Geld verzichtet. Zu dem Begriff Festgeld gehören heute viele Anlageprodukte und Angebote, welche meist eine Gemeinsamkeit haben. Die Gemeinsamkeit ist der hohe Zinssatz und die feste Laufzeit. Das Festgeld ist als Anlageform für alle geeignet, welche nicht auf die finanzielle Flexibilität momentan angewiesen sind und eher für den mittelfristigen Vermögensaufbau. In jedem Fall kann es sich lohnen, einen gewissen Anteil von seinem Vermögen in das Festgeld anzulegen. Abhängig von dem allgemeinen Marktzinsniveau ist dabei die Zinshöhe. Auch richtet sich die Zinshöhe nach dem vereinbarten Anlagezeitraum und der Höhe von dem Festgeldbetrag. Über die vereinbarte Anlagedauer ist dann der Zinssatz festgeschrieben. Die Anlagezeiträume variieren dabei zwischen 30 und 360 Tagen. Zum Teil wird bei manchen Banken auch das mehrjährige Festgeld gefunden. Sehr oft liegt die Mindestanlagesumme bei 500 bis 5000 Euro.

Für wen ist eine Festgeld Geldanlage sinnvoll?

Für das Festgeldkonto wird bei einer Bank ein gewisser Betrag zu dem zuvor festgelegten Zeitraum und zu einem festen Zinssatz angelegt. Zuvor werden daher Anlagenzeit, Zinsen und Betrag vertraglich vereinbart. Die Zinsen und der angelegte Betrag werden den Kunden nach dem Zeitraum dann auf das Referenzkonto ausgezahlt. Das Festgeld als Anlageform ist gerade für alle Anleger geeignet, welche kein Risiko eingehen möchten. Für das hohe Maß an Sicherheit spricht besonders die Zinsstabilität. Die Zinshöhe wird vor Anlagebeginn festgeschrieben und sie bleibt für die komplette Laufzeit gültig. Alle Anleger können daher mit der festen Rendite rechnen. Durch die Einlagensicherung ist das Festgeld außerdem noch geschützt. Nachteil ist, dass das angelegte Geld während dem Anlagezeitraum nicht zur Verfügung steht und daher nicht verwendet werden kann. Nur in absoluten Ausnahmefällen und nur sehr selten ist die vorzeitige Kündigung möglich. Alle Anleger sollten somit wissen, dass ein angelegtes Geld für den Anlagezeitraum nicht benötigt wird. Festgeld lohnt sich für alle, welche ihr Geld ohne Risiko und sicher anlegen möchten. Es ist geeignet für alle, welche von der festen Rendite profitieren möchten. Wichtig ist, dass das Geld nicht benötigt wird und dass man eine Rendite erzielen möchte, auch wenn man sich nicht mit der Verwaltung von der Anlage beschäftigen will.

Festgeld Vergleich es hier:

Gibt es zeitliche Beschränkungen?

Anlagezeitraum und Zinssatz werden bei dem Festgeld immer von vornherein festgelegt. Wichtig ist, dass es sich um eine mittelfristige Geldanlage handelt. Zu empfehlen ist das Festgeldkonto für die sicherheitsorientierten Sparer, welche das Geld für den längeren Zeitraum und sicher anlegen möchten. Als zeitliche Beschränkung muss sich jeder darüber im Klaren sein, dass auf das Geld nicht bei dem festgesetzten Zeitraum zugegriffen werden kann. Die Zinsen werden unabhängig davon dann garantiert, ob es Schwankungen bei den Marktzinsen gibt oder nicht. Jedem ist daher klar, welcher Betrag nach Ablauf der Vertragslaufzeit zur Verfügung steht. Die Zinsen sind meist auf dem relativ hohen Niveau und deshalb ist es oft eine attraktive Anlageform. Auch wichtig bezüglich der Zeit ist, dass die Zinsen umso höher sind, je länger das Geld fest angelegt wird. Keiner sollte sich die Entscheidung für das Festgeldkonto zu leicht machen, denn das Geld ist schließlich für eine gewisse Zeit gebunden. Besser ist, wenn die Anlageform gründlich überlegt wird, denn die Laufzeiten liegen bei 1, 2, 3, 4 oder sogar 6 Jahren.

Welche Kosten können entstehen?

Bei jeder Geldanlage müssen Gebühren und Kosten berücksichtigt werden. Jeder Cent kann schließlich die Realrendite und den Gewinn verschlechtern, der von der Bank in Rechnung gestellt wird. Wichtig ist, dass sich jeder vor dem Abschluss über die Konditionen informiert. Wie das Produkt an sich ist die Gebührenstruktur bei Festgeld relativ einfach gestrickt. Wenn Konten fast nur online geführt werden, gibt es meist keinerlei Kosten. Die Sparer müssen auch bei Festgeld mit Kosten rechnen, wenn zusätzliche Leistungen beansprucht werden. Als Beispiel kann bei Kontoauszügen hier der postalische Versand genannt werden. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, kann das Preis-Leistungsverhältnis von einer Bank näher betrachten. Gerade bei einem Vergleich wird rasch erkannt, welche Positionen kostenlos oder kostenpflichtig sind. Bei allen Banken ist die Eröffnung von dem Festgeldkonto kostenfrei. Die Banken übernehmen die Gebühren für den Versand der Unterlagen und auch für das Postdienst-Verfahren. Die Jahressteuerbescheinigungen gibt es kostenlos per Post und auch die Kontoauszüge werden in das Postfach gestellt und stehen als pdf-Format zur Verfügung. Nebenkosten gibt es meist nur durch Produkte, welche an ein Festgeldkonto gekoppelt sind. Sonst fallen für Festgeld besonders bei Direkt- und Internetbanken keine Kosten für Kontoführung und Eröffnung an.

Vorteile/Nachteile?

Auch wenn es einige Nachteile bei Festgeld gibt, so liegt der größte Vorteil darin, dass die Geldanlage absolut sicher ist. Die Zinsen wurden dabei von vornherein festgelegt und deshalb sind sie auch keinen Schwankungen unterworfen. Der Zinssatz richtet sich in der Regel nach der Laufzeit und nach dem angelegten Betrag. Die Laufzeiten müssen bei Festgeld auch nicht lang sein und durchaus gibt es hier auch Laufzeiten von wenigen Wochen bis hin zu wenigen Monaten. Im Vergleich zu dem klassischen Sparbuch sind die Zinsen dafür in der Regel höher. Positiv kann zudem auch hervorgehoben werden, dass es bei Festgeld keine Gebühren gibt. Bei Festgeld kann mancher Vorteil auch zu einem Nachteil werden. Handelt es sich um eine lange Laufzeit, kann keiner von einem Zinssatz profitieren, der in der Zwischenzeit eventuell gestiegen ist. Das Geld ist zudem vor Ende der Laufzeit auch nicht verfügbar und deshalb sollte nie das komplette Geld in Festgeld gesteckt werden. Am besten sollte immer ein Notgroschen zur Verfügung stehen. Zum Teil wird auch eine Mindesteinlage gefordert, welche Kleinanleger nicht immer aufbringen können.

Worauf sollte man bei der Auswahl diverser Anbieter achten?

In der Regel ist das Festgeld ein gut verzinstes und sehr sicheres Finanzprodukt. Bei Verbrauchern ist das Festgeld sehr beliebt. Wichtig bei den Anbietern ist, dass oft der minimale und oft der maximale Anlagebetrag vorgegeben wird. Sollte dies nicht der Fall sein, dann kann jeder Kunde selbst entscheiden, welche Summe für einen gewissen Zeitraum fest angelegt wird. Auch wichtig ist, dass eine Laufzeit von den Kunden gewählt werden kann und die Banken geben hier oft einige Auswahlmöglichkeiten vor. Möglich sind oft 3, 6, 9, 12, 36, 48 oder auch 60 Monate. Umso länger das Festgeld angelegt wird, umso attraktiver sind meist die Zinsen. Bei den diversen Anbietern sind nicht nur Zinsen und Laufzeiten zu beachten, sondern es ist auch wichtig, dass es keine Nebenkosten gibt. Nur wer möchte, kann auch Banken finden, wo das Festgeld an weitere Finanzprodukte gekoppelt ist. Einige Anbieter erlauben auch eine vorzeitige Kündigung, wobei dann meist keine Zinsen erhalten werden.

Fazit/Zusammenfassung

Die Sparer müssen sich nicht mit niedrigen Zinsen von der Hausbank begnügen. Sind Sparer nicht täglich auf die Ersparnisse angewiesen, dann kann das Geld auch bei Festgeld längerfristig angelegt werden. In Deutschland gehört Festgeld noch zu den beliebtesten Geldanlagen. Gerade bei Direktbanken gibt es gute Angebote, denn hier wird auf das teure Filialnetz verzichtet. Die Sparer legen das Geld für den zuvor festgelegten Zeitraum und Zinssatz an. Das Festgeld bringt umso mehr Zinsen, je länger die Anlagedauer ist. Die Sparer sind allerdings auch unflexibel, wenn das Geld für Jahre fest angelegt wird. Alle Angebote unterscheiden sich natürlich auch bei dem Maximal- oder Mindestwert, bei der Anlagedauer und bei den Zinsen. Entscheidend für den Zinssatz ist meist, wie lange das Festgeld angelegt wird. Lange Bindungen geben höhere Sätze und niedrige Zinssätze gibt es für kurze Zeiträume. Durch das Einlagensicherungssystem ist die Anlagesumme meist abgesichert und überwiegend werden gebührenfreie Konten gefunden.

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